Derzeit fährt die Supermarktkette Billa eine ziemlich offensive Kampagne in der Stadt Wien. Citylights und sogar ganze Wartehäuschen werden zum virtuellen Einkaufsladen. Ich persönlich freue mich momentan über diese kleine Abwechslung, da sonst die meisten Werbeflächen durch unsere Politiker penetriert werden (Notiz: Petition gegen mehrere bzw. wechselnde Sujets bei Wahlkampflplakaten starten).

Egal: Back to Topic.
Billa wirbt hier für seinen neuen „Lieferservice“. Der Kunde muss lediglich die Waren vom Plakat mittels QR-Code scannen, er kann also gleich an Ort und Stelle einkaufen.
Eine sehr nette Idee, aber werden dadurch die Werbeflächen die Supermärkte von Morgen?

Diejenigen, die Hinter der Kampagne die Innovation des Jahrzehnts sehen, muss ich leider enttäuschen. In anderen Ländern hat Tesco dieses Verfahren schon vor Jahren eingeführt. Aber dennoch schön zu sehen, dass sich der Hausverstand traut, auf den Zug aufzuspringen.

QR wird von vielen Agenturen zwar bereits als altbacken angesehen, aber es kommt immer darauf an, ob die Gesellschaft einer Technik/einem Verfahren auch ihre Aufmerksamkeit und ihr Vertrauen schenkt und QR wird von der breiten Masse nicht wahrgenommen. Und wir wissen auch alle: nicht immer setzt sich die bessere Option durch. Ich sage nur: VHS.