Mit Facebook-Posts Kohle verdienen. Das klingt für mich alte Aufmerksamkeitshure ja fast wie ein Traum. Aber geht das wirklich? Schauen wir’s uns an!

Es funktioniert anscheinend mit dem nötigen Wissen, Geld durch Postings in sozialen Netzwerken zu verdienen. Ritchie von Datenschmutz hat es auf tsu ja bereits (als gelungenen Aprilscherz) bewiesen. Diese Woche ist mir dann ein Presseartikel über das Start-Up linkilike.com (verlinkt ist natürlich mein Affiliate-Link). Das Unternehmen beschreibt sich selbst, wie folgt:

LINKILIKE ist ein Seeding Tool für die automatisierte Verbreitung von Web-Content. So verbreiten wir Videos, Bilder, Apps und Weblinks für namhafte Brands und Agenturen in den sozialen Medien. Als junges Unternehmen aus Linz/Österreich, haben wir zusammen mit renommierten Forschungseinrichtungen ein System entwickelt, um Content mit dem Touch von Mundpropagande „WoM“ zu verbreiten.

Das Grundprinzip ist das gezielte Platzieren der richtigen Botschaft im richtigen Sozialen Medium und die Nutzung des Effektes viraler, selbständiger Verbreitung. Dabei ist das Thema Authentizität für Akzeptanz und Erfolg der Kampagnen von entscheidender Bedeutung.

Kurzum: Du bekommst Kohle, wenn du vorgegebene Inhalte in deinen Netzwerken verteilst.

In der Praxis sieht das so aus:

  • Du meldest dich an
  • Gibst die sozialen Medien an, über die du Inhalte teilen willst: Facebook, Google+, Twitter und Tumblr
  • Wartest, bis deine angegebenen Channels überprüft werden
  • postest die zur Verfügung gestellten
  • nach der Freischaltung kannst du 3 Kampagnen pro Tag teilen

Da eine Kampagne mit ca. 30-40 Cent vergütet wird, kann man rund einen Euro pro Tag verdienen.

Und so kann eine Kampagne aussehen:

testbirds

So sehen meine Einkünfte nach zwei Tagen aus:

Bildschirmfoto 2015-06-27 um 13.01.20
Da ich noch brav mein Profil ausgefüllt habe, stehe ich derzeit bei 4 Euro.

Ich bin gespannt, wie sich dieses Seeding-Konzept entwickeln wird. Meine persönliche Meinung dazu, die Chancen, das Potential, aber auch die Risiken, findet ihr dann im nächsten Artikel.