Nie war Videocontent leichter und schneller herzustellen und zu publizieren als heute. Eine weitere bahnbrechende Errungenschaft, die wir dem sozialen Web zu verdanken haben. Mittlerweile genügt bereits ein Smartphone, um Videos in anschaulicher Qualität zu produzieren und mit anderen zu teilen. Das iPhone z.B. hat bereits die Standardoption: „An Youtube senden“.

Ergo benötigen wir zwei Komponenten:

  • ein Aufzeichnungsgerät (Smartphone, Camcorder, DSLR….)
  • eine Publikationsplattform (Youtube, Vimeo…..)

Natürlich ist das jetzt die versimpelte Milchm@chenrechnung, doch mit der Mindesanforderung Smartphone und Youtube, kann man besonders schöne Liveberichte liefern (kleine Anmerkung am Rande: wenn ihr zur Gattung „ich filme jedes Konzert mit meinem iPhone und lade es dann auf Youtube“ gehört, dann verlasst bitte sofort diesen Blog oder folgt dieser Serie sehr genau, denn ich hasse nichts mehr, als zig Displays vor mir zu haben, die einfach mit schlechtem Content das Netz vollstopfen. Nutzt eure Hände lieber für Devilhorns oder um Bier damit zu halten).

Aber back to Topic:

eines meiner meistgesehenen Youtube Videos wurde mit einem Nokia Handy aufgenommen und anschließend auf Youtube hochgeladen:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=xJCtnry89oM&w=560&h=315]
Wie ihr seht: das Video hat nicht die beste Qualität, hat kein VoiceOver und keine Bauchbinden o.ä. – hier sprechen die Bilder für sich: Der Schaden kurz nach einer Naturkatastrophe. Im Infokasten unter dem Video auf Youtube stehen die nötigsten Fakten und ein Link zu einem Kroneartikel. Kein Meisterstück, aber anscheinend relevant genug, um angesehen zu werden.

Als nächstes Beispiel möchte ich euch ein Video zeigen, an dem einige gute Leute beteiligt waren. Zwei Kamerateams mit sehr guten Stativen, Mikrofonen und natürlich Kameras. Auch das Know-How der Videoproduzenten war entsprechend. Ich persönlich bin sehr stolz auf das Video. Dennoch sind die Klicks auf das Video eher bescheiden:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=bUWYh84D_bM&w=420&h=315]
Warum die geringe Klickrate:
1.) Der Titel sagt nichts aus
2.) Er hat keine Relevanz für eine bestimmte Zielgruppe

Mit diesen ersten Eindrücken werde ich euch fürs Erste zurücklassen. In den nächsten Eindrücken möchte ich ein wenig mehr auf Equipment, Positionierung auf Youtube und besonders Relevanz eingehen.
Ich werde diesen Beitrag immer wieder aktualisieren, damit ihr hier sämtliche Artikel zu dieser Serie finden könnt.
Sollte es Fragen, Wünsche, Anregungen oder Beschwerden geben, dann schreibt bitte ein Email an bernd.gossi@gmail.com