So, habe jetzt die neuen Teile von Yongnuo ausgepackt und mir einen ersten Eindruck verschafft: Was sofort ins Auge fällt, ist die Größe. Natürlich braucht Technik ihren Platz, aber als dezent kann man sowohl YN622C als auch YN622C-TX nun wirklich nicht bezeichnen.

Schon bei den 620ern hat es mich gestört, dass ich den Blitz nicht nahe genug an den Lichtformer schieben konnte, wenn dieser in den Coldshoe gespannt war. Hier behilft man sich am besten mit einer seitlichen Montage des Triggers und schwenkt den Blitzkopf einfach in die Softbox oder dergleichen.

Natürlich. Fast vergessen: Blitze und Auslöser nutzen endlich den selben Batterietypus. 2 AA Batterien benötigt jeder Transmitter.

yongnuotriggers

Erster Eindruck im Einsatz:

Super. Jeder, der meistens allein fotografiert, wird es kennen: Testphoto. Blitzregelung passt nicht. Also Spurt zum Stativ oder dem Galgen. Blitz wieder auf Augenhöhe gebracht und die Leistung entsprechend geregelt. Blitz wieder auf die benötigte Höhe gebracht. Nächster Shot. Jetzt wirkt aber das Haarlicht nicht passend. Also das selbe Spiel mit einem anderen Blitz. Das Gerenne bleibt einem dank des YN622C-TX erspart. Mit einem Tastendruck können die Blitze drei Gruppen und zig Kanälen zugeordnet und ihre Leistung über den Sender eingestellt werden (Blitzleistung, Zoom..).

Was mich ein wenig ärgert: meine YN-560 II sind nicht TLL fähig und daher kann ich sie nicht steuern. Aber ich hab ja glücklicherweise noch zwei Speedlites von Canon 😉

Nach dem nächsten Shooting lässt sich sicher mehr berichten.